11.11.2022 12:00

Mit Frau und Hund in die Natur

Kategorie(n): Aktuell | Autor: Anika Geiger

Ville Lajunen liefert Antworten am liebsten auf dem Eis.

Ville Lajunen kam vom TPS, wo er die letzten beiden Saisons auch Assistenzkapitän war, an den Neckarursprung. Der 34-jährige Finne erzielte in dieser Saison bereits zwei Tore im Trikot der WILD WINGS und legte 11-mal vor. In Schwenningen trägt „Laju“ die Nummer 4. Eine seiner Stärken auf dem Eis sei der erste Pass. In Helsinki geboren, wollte der Verteidiger früher Formel 1 Fahrer werden. Glücklicherweise hat er sich dann doch für den Eishockeysport entschieden.

Wie gefällt es dir bisher hier in Schwenningen bzw. bei den WILD WINGS?

Es gefällt mir gut, ich mag es hier. Das Wetter ist auch gut!

Magst du die Stadt bzw. die Natur hier?

Ja, die ist wirklich schön. Wenn meine Frau und mein Hund hier sind, ist es schön, spazieren zu gehen und die Sonne und die Natur zu genießen.

Was ist für dich wichtig, damit Sie sich in einem Team wohl fühlen?

Eishockeyspiele gewinnen…

Vielleicht auch Zeit miteinander zu verbringen, abseits der Eishalle?

Ja, das haben wir auch oft gemacht, Zeit miteinander zu verbringen. Aber ich bin auch gerne ein bisschen für mich selbst… Wir verbringen so viel Zeit hier, da bin ich auch gerne mal allein. Am Ende geht es darum, zu gewinnen, und ich denke, das ist der beste Teil davon.

Wie bist du zum Eishockeysport gekommen? Wie alt warst du?

Ich glaube, ich bin mit 3 oder 4 Jahren zum ersten Mal Schlittschuh gelaufen. Das ist lange her, genauer gesagt fast dreißig Jahre, also eine wirklich lange Zeit, um sich noch so genau daran zu erinnern. Aber ich glaube, mein Vater hat mich mit auf eine Eisbahn genommen und dann habe ich einfach angefangen.

Hast du auch mal andere Sportarten ausprobiert?

Ich habe ein bisschen Fußball gespielt. Und es macht mir Spaß, Golf zu spielen. 

Wenn du gerade mal kein Eishockey spielst… Was machst du gerne in deiner Freizeit? Wie kannst du am besten abschalten?

Wie gesagt, ich bin gern allein. Aber wenn meine Frau und mein Hund hier sind, gehen wir in der Natur spazieren und sehen uns neue Orte in der Gegend an. Es gibt wirklich schöne Orte hier und ich will versuchen, ein paar davon zu erkunden. Ich denke, das ist der Weg, um aus dem Hockey herauszukommen.

Was war in deiner bisherigen Karriere dein schönster Moment?

Ich denke, das war meine erste Weltmeisterschaft im Jahr 2014. Es gibt eine Menge guter Dinge, die ich in meiner Karriere als Eishockeyspieler erlebe, aber das ist der Moment, an den ich mich am meisten erinnere.

Was erwartest du dir von deiner Zeit bei den WILD WINGS?

Natürlich will ich gut spielen und ich möchte, dass das Team gut spielt und dass jeder einen Schritt nach vorne macht und jeden Tag besser wird. Wie ich schon sagte, ist gewinnen der Grund, warum ich das mache. Ich mag es, Spiele zu gewinnen. Das ist das Wichtigste für mich.

Gerade die letzten Wochen war es jedoch nicht immer so einfach und man konnte zwischenzeitlich nicht so oft gewinnen. Wie gehst du dann damit um?

Natürlich ist es schwer. Vielleicht müssen wir versuchen, Dinge neu zu beginnen und schauen, wie und wo wir noch mehr tun können. Ich denke, wenn man nur die täglichen Grundlagen gut meistert, werden die Ergebnisse auch folgen.