11.11.2022 15:00

Ein guter Kerl, auf den man sich verlassen kann

Kategorie(n): Aktuell | Autor: Anika Geiger

Miks Indrasis und seine feinen Hände.

Auch Miks Indrasis kam neu in die Mannschaft von Headcoach Harold Kreis. Der 32-Jährige ist in Riga geboren und spielte zuletzt für den Admiral Vladivostok, den EHC Biel-Bienne sowie den Vityaz Podolsk. Diese Saison konnte er noch keinen Treffer erzielen, bereitete allerdings 11 Tore vor. Neben viel Spaß und seiner Familie, ist Indrasis wichtig, auch mal mit einer guten Serie zu entspannen. Auch er gab Einblicke in sein Eishockey- als auch Privatleben.

Wie gefällt es dir bisher hier in Schwenningen?

Es ist schön, ich mag es hier. Ich mag die Eishalle und ich mag das Publikum.

Magst du auch die Stadt an sich?

Die Stadt ist klein, aber ganz okay. Es ist nichts Beeindruckendes, aber man hat alles, was man braucht.

Was ist für dich wichtig, damit Sie sich in einem Team wohl fühlen?

Sei einfach ein guter Kerl, weißt du. Spiele gut… Ich denke, das ist das Wichtigste.

Ist es wichtig für dich, dass man viel mit seinen Teamkollegen unternimmt?

Es ist nicht soo wichtig, aber du musst ein guter Kerl sein und ein Kerl, auf den sich die anderen verlassen können.

Zurück zum Anfang… Wie bist du zum Eishockeysport gekommen?

Das ist lange her. Mein Vater brachte mich zum Hockey, da war ich etwa 5 Jahre alt.

Hast du auch mal andere Sportarten ausprobiert?

Eigentlich nichts. Auf jeden Fall nicht professionell und nicht in einer Mannschaft. Nur manchmal bin ich mit den Jungs raus und wir haben ein bisschen Basketball oder Football gespielt, so was in der Art… Aber nichts Ernstes. Eishockey war das Wichtigste und die Hauptsache für mich.

Wenn du nicht auf dem Eis stehst… Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Kommt drauf an. Das hängt vom Wetter draußen ab. Wenn es schön ist, laufe ich ein bisschen herum oder verbringe Zeit mit den Kindern, mit Freunden und der Familie, aber nichts Großes. Wenn es regnet, ist es schlecht. Dann kann ich einfach zu Hause sitzen und nichts tun.

Du spielst jetzt schon lange Eishockey… Was war in deiner bisherigen Karriere dein schönster Moment?

Die Erlebnisse mit der Nationalmannschaft wahrscheinlich… Für große Eishockeyländer ist es keine große Sache ins Viertelfinale zu kommen, aber für Lettland schon. Das war ein schöner Moment. Auch das KHL-Allstar-Spiel gehört vermutlich zu den Momenten, die ich nie vergessen werde. Und natürlich auch die erste Berufung in die Nationalmannschaft.

Nun bist du hier in Schwenningen… Was erwartest du dir persönlich als auch sportlich von deiner Zeit bei den WILD WINGS? Wie möchtest du dich weiterentwickeln?

Man will sich als Eishockeyspieler immer weiterentwickeln und nie schlecht sein. Es gibt nicht nur eine Sache, die ich nennen kann. Insbesondere möchte ich einfach nur in guter Form sein und mein Bestes geben.

Gab es mal eine Regeländerung, über die du dich gefreut bzw. aufgeregt hast?

Nein, nicht wirklich. Natürlich hat sich das Spiel verändert, aber es war für mich nie eine aufregende Regeländerung dabei.