12.11.2022 09:00

Spielen, um zu gewinnen

Kategorie(n): Aktuell | Autor: Anika Geiger

Hobby-Golfer und Immobilieninteressierter Mitch Wahl.

Mitch Wahl ist ein sehr erfahrener Spieler. Der 32-jährige US-Amerikaner spielte in der vergangenen Saison für die Fischtown Pinguins als auch für den EC Kassel Huskies. Nun steht er im Trikot der WILD WINGS auf dem Eis und kann nach einer verletzungsbedingten Pause endlich wieder auflaufen.

Wie gefällt es dir bisher hier in Schwenningen?

Ich mag es hier, ja. Schwenningen ist ein schöner Ort. Es ist keine sehr große Stadt, aber auch nicht super klein, also ist es nett und man fühlt sich wohl. Süddeutschland ist ganz anders als dort, wo ich die letzten Jahre gelebt habe. Bisher gefällt es mir also sehr gut.

Was ist dir wichtig innerhalb einer Mannschaft? Was sind für dich entscheidende Faktoren, um mit einem Team erfolgreich zu sein?

Ich habe ein paar harte Wochen hinter mir. Eine Woche lang war ich krank und ein paar Wochen lang war ich verletzt. Ich bin gerade dabei, wieder voll ins Spiel zu kommen und es ist schön, wieder mit dem Team auf dem Eis zu stehen, darüber bin ich froh. Hoffentlich kann ich nun anfangen, hier weiterzumachen. Abgesehen davon, spielt selbstverständlich Vertrauen eine große Rolle. Natürlich möchte ich das Vertrauen von Harry und Ryan, den beiden Trainern, haben, und ich möchte einfach mein Spiel spielen und zwar so, wie ich glaube, dass ich erfolgreich sein kann. Wenn ich dies tue, glaube ich, dass gute Dinge passieren werden.

Was machst du gerne in deiner Freizeit? Wie kannst du am besten abschalten?

In der letzten Saison habe ich viel Golf gespielt. Aber jetzt während der Saison nicht mehr so viel. Ich beschäftige mich in meiner Freizeit auch mit Immobilien, Eigentum und so. Ich lerne gerne mehr über dieses Themenfeld und habe selbst ein paar Immobilien und Dinge, die ich verwalte, also nimmt das auch etwas von meiner Zeit in Anspruch.

Abgesehen von Eishockey, hast du mal andere Sportarten oder Hobbies ausprobiert?

Ich habe auch andere Sportarten gespielt, denn ich genieße sie alle. Das war allerdings nur als Kind der Fall. Mit der Zeit habe ich mich hauptsächlich auf Hockey konzentriert. Wenn man älter wird, wird es ernster und dann ist es irgendwie alles, wofür man Zeit hat. Ich habe also sicher auch andere Sportarten ausprobiert, da ich auch viele Sportarten mag, aber offensichtlich ist Eishockey diejenige, die ich letztendlich gewählt habe.

Was war in deiner bisherigen Karriere dein schönster Moment?

Ich habe ein paar Meisterschaften gewonnen. Und dafür spielt man ja – um zu gewinnen! Also das sind einfach unvergessliche Momente. In meiner Jugendzeit habe ich den Memorial Cup gewonnen, das ist eine große Trophäe im Juniorenhockey. Zudem habe ich im Jahr 2019 den österreichischen Meistertitel mit meiner Mannschaft geholt, das war auch ziemlich unvergesslich.

Was erwartest du dir persönlich als auch sportlich von deiner Zeit bei den WILD WINGS? Wie möchtest du dich weiterentwickeln?

Ich bin mit meiner Familie hier und wir genießen einfach die gemeinsame Zeit. Wir fühlen uns hier definitiv immer wohler und es ist jetzt unser Zuhause. In Bezug auf Eishockey möchte ich gut spielen und zum Erfolg der Mannschaft beitragen. Das Gefühl, als wir neulich gegen München gewonnen haben, war einfach toll und wir hoffen, dass wir das beibehalten können.

Du spielst jetzt schon eine lange Zeit Eishockey… Über welche Regeländerung hast du dich am meisten gefreut bzw. am meisten aufgeregt?

Ja, ich spiele schon lange und habe gesehen, wie sich das Spiel im Laufe der Jahre verändert und entwickelt hat. Ich würde sagen, dass man wahrscheinlich einfach mehr sieht, gerade aufgrund der Strafen. Das Schiedsrichterwesen ist jetzt ganz anders als früher, die Regeln sind strenger. Ich kann keine spezifische Regeländerung nennen. Aber das Spiel hat sich mit allen Regeln des Spiels verändert. Sie haben sich in den letzten Jahren angepasst, sodass man mehr Angriffsmöglichkeiten hat. Ich denke, das war der Zweck der Regeländerungen, um mehr Powerplays und mehr Torchancen der Teams zu kreieren. Das Spiel hat sich im Laufe der Jahre also sicherlich verändert.