11.01.2021 16:25

Was geht dieses Mal im Derby?

Kategorie(n): Aktuell | Autor: Krischan Läubin

Nur fünf Tage nach dem letzten Duell treffen die WILD WINGS erneut auf die Adler.

Die aktuelle Saisonphase hat es für die Schwenninger wirklich in sich. In einer Art Playoff-Rhythmus hießen und heißen die Gegner Mannheim und München. Sicherlich mit die größten Kaliber, die es in der PENNY DEL gibt und beide Teams unterstreichen auch in dieser Saison ihre ganz klaren Ambitionen im Kampf um die Meisterschaft. Blicken wir heute also voraus auf das nächste Derby.

Der Start ins Spiel.

Beim Spiel am vergangenen Donnerstag kamen die Adler mit Volldampf aus der Kabine und die WILD WINGS in den ersten zehn Minuten kaum ins Spiel. Da setzt auch Headcoach Niklas Sundblad die Hebel an: „Wichtig wird der Start sein. Im letzten Spiel waren wir in der Anfangsphase noch nicht so richtig da. In den ersten zehn Minuten müssen wir definitiv mehr bringen und absolut bereit sein.“ Des Weiteren kündigt der Schwede die ein oder andere taktische Veränderung an, ohne sich genauer ins Playbook schauen zu lassen.

Mit der bisherigen Performance seiner Reihen ist Sundblad ebenfalls zufrieden. Er spricht von Wellenbewegungen innerhalb eines Spiels und einer Saison. Doch insbesondere die ersten drei Reihen ergänzen sich bislang gut, was den Scoringtouch betrifft und die vierte Reihe forciert das Körperspiel so, wie es sich der Chefcoach vorstellt.

Der Rückblick als Ausblick.

Die bisherigen Spiele der WILD WINGS haben viel Positives aufgezeigt: „Unser Konterspiel ist bislang großartig. Wir gewinnen den Puck und schaffen es daraus direkt zu attackieren“, so der Torschütze im letzten Derby Boaz Bassen. Aber er sieht natürlich auch noch Luft nach oben und reflektiert: „Ich denke wir können noch konstanter über 60 Minuten spielen in dem wir noch konsequenter an unserem System festhalten.“

Die Adler fliegen – wie lange noch?

Und die Adler?! Die fliegen bislang durch die Liga, als wäre sie ihr Adlerhorst. Ungeschlagen sind sie an der Tabellenspitzer der Gruppe B und das mit Abstand punktbeste Team der gesamten Liga. Was auffällt ist das ausbalancierte Line Up, besonders im Sturm. Namen wie Plachta, Eisenschmid, Wolf oder Shinnimin sprechen für sich. Dabei haben wir die Liobls und Elias‘ noch gar nicht erwähnt. Etwas überraschend führen die Adler bislang aber keine der allseits bekannten Statistiken an, insbesondere das Powerplay liegt gar nur im hinteren Mittelfeld der Liga. Die Frage stellt sich ob das für die Konkurrenz mehr Fluch als Segen ist. Was, wenn die Mannheimer auch dort richtig aufdrehen? Wir werden es erleben … .

Fakt ist aber, dass es die WILD WINGS sind, die die beste Chance haben, den Adlern die Flügel zu stutzen. Schon allein deshalb, weil das nächste Spiel bekanntlich immer das schwerste ist.

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