Bevor die Neckarstädter am Sonntag auf Ingolstadt treffen, empfangen sie morgen das heißeste Team der Liga.
Beim Heimspielauftakt in dieser Saison mussten sich die WILD WINGS mit 1:4 gegen die Kölner Haie geschlagen geben. Nun reisen die Rheinländer zum zweiten Mal an den Neckarursprung, wo sie als Tabellenführer ihre Siegesserie weiter ausbauen wollen. Für die Neckarstädter hingegen dürfte die Möglichkeit, die Haie nach 14 Siegen in Folge erstmals wieder zu bezwingen, eine hohe Motivation darstellen. Doch auch die anschließende Partie am Sonntag gegen den ERC Ingolstadt wird kein leichter Spaziergang. Hier gilt es insbesondere, die starke Offensive der Schanzer in Schach zu halten.
Bevor sich der Fokus jedoch vollumfänglich auf die kommenden Partien richtet, blickt der Cheftrainer auf die vergangenen beiden Spieltage zurück. Denn hinter den WILD WINGS liegt ein Wochenende mit zwei sehr unterschiedlichen Spielen sowie Ergebnissen. „Gegen Berlin hat uns die Dringlichkeit vor beiden Toren gefehlt. Das Spiel in Bremerhaven war daraufhin das exakte Gegenteil, denn hier haben wir nicht nur defensiv gut agiert, sondern konnten auch unsere Chancen nutzen. Wir müssen einfach bei uns bleiben und weiter an den guten Dingen anknüpfen. Unser Forecheck war in den vergangenen Wochen vielleicht das beste der ganzen Saison und hierauf wollen wir aufbauen“, betont Steve Walker. Und auch Alexander Karachun unterstreicht diese positive Entwicklung und weiß: „Wir müssen einfach so weitermachen und einen gewissen Spielstandard sowie ein gewisses Level halten. Der Arbeitseinsatz darf nicht fallen und wir müssen versuchen, Fehler zu vermeiden, um den kommenden Gegnern so wenig Angriffsfläche wie möglich zu geben. Ich finde es aber gut, dass wir jetzt noch gegen drei sehr starke Gegner spielen, denn wir spielen gegen solche Mannschaften oft besser. Letztendlich wollen wir einfach mit einem guten Gefühl in die Pause starten.“
Der Gegnercheck.
Der Abstand zum Tabellenführer aus Köln ist in den vergangenen Wochen gewachsen, so haben die Haie mittlerweile 14 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten aus Mannheim. Der Grund: Die Rheinländer gingen in ihren letzten 14 Spielen als Sieger vom Eis. Die letzte Niederlage kassierte das Team von Headcoach Kari Jalonen am 10. Dezember gegen München in der Verlängerung. Mit dem besten Powerplay der Liga, den meisten Schüssen sowie den zweitmeisten Toren, geben die Kölner momentan das Maß aller Dinge vor. Top-Scorer im Team der Haie ist Patrick Russell, der 52 Punkte auf seinem Konto verbuchen kann. Goalie Janne Juvonen spielt ebenfalls eine starke Saison und kommt auf eine Fangquote von 93,3 Prozent. Auch Steve Walker weiß um die Qualitäten der Kölner und die anstehende Herausforderung: „Köln ist sehr gut gebaut und hat große sowie gefährliche Abschlussspieler. Auch ihr Torwart ist aktuell der heißeste der Liga. Sie spielen als Gruppe, agieren darüber hinaus mit viel Geduld, Ruhe sowie Selbstvertrauen und jeder ist involviert. Wir müssen deshalb diszipliniert agieren und von der Strafbank fernbleiben.“
Ingolstadt präsentiert sich in dieser Saison weiterhin offensivstark und konnte folglich die meisten Tore in der Liga erzielen. Mit 79 Zählern befinden sich die Panther derzeit auf dem 4. Tabellenrang und würden sich somit – Stand jetzt – direkt für die Playoffs qualifizieren. Die letzten drei Partien konnten die Bayern, die das zweitbeste Unterzahlspiel der Liga aufweisen, für sich entscheiden. Bevor sie am Sonntag die Neckarstädter empfangen, treffen die Schanzer am morgigen Freitag noch auf den amtierenden Meister aus der Bundeshauptstadt. Stürmer Riley Barber ist nicht nur Top-Scorer im Trikot der Ingolstädter sondern auch in der gesamten Liga. Die Nummer Eins zwischen den Pfosten der Panther, Brett Brochu, kommt hingegen „nur“ auf einen soliden Wert von 89,6 Prozent.
Die Teamnews.
Will Weber und Tyson Spink kehren aller Voraussicht nach in den Kader zurück. Sebastian Uvira hingegen fällt aufgrund seiner Gehirnerschütterung, die er sich im Spiel gegen Straubing zugezogen hat, weiterhin aus. Die Tendenz sei aber positiv zu bewerten. Auch Danny O’Regan steht dem Trainerteam für die morgige Partie nicht zur Verfügung. Angeschlagen, musste er bereits im vergangenen Spiel gegen Bremerhaven das Eis vorzeitig verlassen. Bei ihm müsse nun von Tag zu Tag geschaut und beurteilt werden, wann ein Einsatz wieder möglich ist.
Die Ticketinformationen.
Für das Heimspiel am morgigen Freitag gegen die Kölner Haie stehen im WILD WINGS ONLINETICKETSHOP aktuell keine Tickets mehr zur Verfügung. Die Helios Arena ist restlos ausverkauft und öffnet ab 17:45 Uhr für Dauerkarteninhaber bzw. um 18:00 Uhr für Inhaber eines Einzeltickets – Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Der Sendeplan.
LIVETV: Alle Spiele der PENNY DEL live bei Magenta Sport