WILD WINGS kämpfen bis zum Schluss, verlieren jedoch beim Tore-Festival in der Domstadt mit 6:5.
600 WILD WINGS Fans sind heute mit in die Domstadt gereist, um ihre Mannschaft im Duell gegen die Kölner Haie zu unterstützen. Im letzten Auswärtsspiel des laufenden Kalenderjahrs erwischten die Hausherren jedoch den besseren Start, weshalb Schwenningen früh einem Rückstand hinterherlief. Trotz dem späten Treffer in der 60. Minute, konnten die WILD WINGS diesen Rückstand nicht mehr einholen und auch beim Tabellenführer keine Punkte mit nach Hause nehmen.
3′ | T. Kero #10 5′ | M. Kammerer #9 15′ | D. Bokk #78 22′ | M. Kammerer #9 33′ | F. Storm #19 42′ | F. Storm #19
Fulltime
6 : 5
Zuschauer18.600 Lanxess Arena
26′ | T. Spink #90 36′ | A. Karachun #47 49′ | F. Scheel #13 57′ | J. Szwarz #14 60′ | T. Larkin #37
Der Spielverlauf.
Köln startete druckvoll in die Partie und konnte bereits in der 3. Spielminute in Führung gehen. Lediglich zwei Spielminuten später erhöhten die Hausherren auf 2:0 und stellten die WILD WINGS somit vor eine doppelte Herausforderung. Dieser nahmen sich die Gäste an und waren bemüht, in den gegnerischen Slot vorzudringen und eigene Offensivakzente zu setzen. Während dies nur bedingt gelang, nutzten die Haie im Gegenzug ihr doppeltes Überzahlspiel und schalteten sich bereits zum dritten Mal auf die Anzeigetafel. Im Mittelabschnitt konnten die Kölner an ihrer Torgefährlichkeit anknüpfen und so das 4:0 erzielen. Daraufhin präsentierten sich jedoch die Neckarstädter als aktivere Mannschaft, sodass der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 4:1 nicht unverdient war. Auch im weiteren Drittelverlauf führten die WILD WINGS die Schussstatistik an, doch spätestens nach dem Powerbreak zogen die Rheinländer mithilfe ihrer nächsten Powerplaysituation das Momentum erneut auf ihre Seite. In einer relativ fairen Partie trafen die Haie dann aber im 5 gegen 5, während die WILD WINGS ihr nächstes Überzahlspiel nutzen und auf 5:2 verkürzen konnten. Im Schlussdrittel gaben die Kölner ihren Fans dann abermals früh einen Grund zum Jubeln und stellten ihre 4-Tore-Führung wieder her. Die geforderte Antwort der Neckarstädter blieb jedoch auch dieses Mal nicht aus, sodass der Videowürfel nach 49 gespielten Minuten einen Spielstand von 6:3 zeigte. In der Endphase drückten die Gäste dann nochmal ordentlich aufs Gaspedal und kamen bis auf ein Tor Unterschied ran. Am Ende behielten die Hausherren die Nasenspitze jedoch etwas weiter vorne und gaben ihren Heimdreier nicht mehr her.
Die Highlights.
Minute 2: Gute erste Möglichkeit der Kölner über die rechte Seite. Beim Abschluss von Oliwer Kaski ist jedoch ein Schwenninger Schläger dazwischengeschaltet. Minute 3: Die Haie gehen früh in Führung. Tanner Kero lauert im Slot, fälscht die Hereingabe von Oliwer Kaski unhaltbar ins Netz ab und trifft so zum 1:0. Minute 5: Den nächsten Hochkaräter verbucht Maximilan Kammerer auf seinem Konto, platziert die Scheibe am Ende allerdings neben dem Pfosten. Wenige Augenblicke später revanchiert sich Kammerer für die liegengelassene Chance und erhöht auf 2:0. Minute 6: Thomas Larkin befördert die Scheibe bei viel Traffic im Slot am Gehäuse vorbei. Minute 12: Ryan MacInnis positioniert sich am linken Pfosten und versucht, die Scheibe aus kürzester Distanz über Bitzers Schulter zu chippen – jedoch ohne Erfolg. Minute 15: Dominik Bokk legt nach und stellt fünf Minuten vor Drittelende auf 3:0. Im doppelten Überzahlspiel setzt er das Hartgummi über die linke Seite exakt in den Winkel.
Minute 22: Maximilian Kammerer erschwert die Aufgabe für die WILD WINGS und erhöht früh im Mittelabschnitt auf 4:0. Effizient platziert er das Spielgerät im linken Eck und schnürt somit seinen Doppelpack. Minute 25: Die bislang beste Phase der Partie zeigen die Gäste im eigenen Powerplay. Danny O’Regan kann seinen Bauerntrick um ein Haar verwerten und erzielt beinahe den Anschlusstreffer zum 4:1. Am Ende ist Janne Juvonen jedoch zur Stelle. Minute 26: Eine Spielminute später muss sich der Kölner Goalie dann aber zum ersten Mal in dieser Partie geschlagen geben. Über rechts setzt Tylor Spink die Scheibe aus einem schwierigen Winkel unter die Latte. Klasse Treffer zum 4:1! Minute 32: Guter Abschluss der Haie von der Blauen. Michael Bitzer muss die Scheibe daraufhin nach vorne abprallen lassen, glücklicherweise steht jedoch kein Abstauber in den Kölner Reihen parat. Minute 33: Frederik Storm stellt den 4-Tore-Vorsprung seiner Mannschaft wieder her. Auf Zuspiel von Louis-Marc Aubry und Robin van Calster trifft er zum 5:1. Minute 36: Nach einem Missverständnis der Rheinländer nutzen die Neckarstädter ihr Überzahlspiel und verkürzen auf 5:2. Alexander Karachun bleibt aufmerksam, schnappt sich im Slot die Scheibe und versenkt sie ohne zu zögern im Torinnenraum.
Minute 41: Nach gerade einmal 20 Sekunden zeigt Michael Bitzer einen Riesen Save und verhindert zu Beginn des Schlussabschnitts somit Schlimmeres. Minute 42: Wenige Augenblicke später jubeln die Fans in der Lanxess Arena dann aber erneut. Das Hartgummi wird hinter Bitzers Rücken freigelegt. Am schnellsten reagiert daraufhin Doppeltorschütze Frederik Storm, der die Scheibe über die Linie schiebt und seiner Mannschaft das 6:2 beschert. Minute 49: Die Antwort der Gäste erfolgt in Person von Felix Scheel, der das Hartgummi mit der Rückhand über die Linie befördert und zum 6:3 trifft. Minute 56: Janne Juvonen wird im Unterzahlspiel gleich doppelt von den WILD WINGS gefordert. Minute 57: Das Überzahlspiel nutzt kurze Zeit später Jordan Szwarz, der das Zuspiel von Ben Marshall unhaltbar ins Netz ableitet und seine Mannschaft auf zwei Tore an die Haie ranbringt. 6:4! Minute 60: 17 Sekunden vor Spielende erzielt Kapitän Thomas Larkin das 6:5 und lässt die letzten Sekunden der Partie vor Spannung nochmal kochen.
Die Wisehockey Stats.
Die Stimme zum Spiel.
Mirko Höfflin „Es ist nicht akzeptabel, so rauszukommen. Wir lagen früh mit 0:2 zurück und haben durch eine Strafe dann das 0:3 bekommen. Gegen eine Mannschaft wie Köln ist es dann extrem schwer, zurückzukommen. Wir haben bis zur letzten Sekunde gekämpft und sind nah ran gekommen. Am Ende haben wir es uns selbst schwer gemacht, wenn wir drei Tore im ersten Drittel kassieren. Trotzdem muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Wir hätten den Kopf hängen lassen können, was wir aber nicht gemacht haben. Nun schauen wir von Spiel zu Spiel und hoffen, dass wir die Negativserie baldmöglichst beenden können.“
Die Bildergalerie.
Der Ausblick.
Die letzte Partie im laufenden Kalenderjahr bestreiten die WILD WINGS auf eigenem Eis. Nach der Partie gegen den Tabellenführer wartet am Dienstag der Tabellenzweite auf die Neckarstädter; der EHC Ingolstadt. Eröffnungsbully gegen die Schanzer ist um 19:30 Uhr. Im neuen Jahr stehen dann zwei Auswärtsspiele in Folge auf dem Programm.