Die Saisonendphase nach der Olympiapause startet für die WILD WINGS in Wolfsburg. Während die Neckarstädter beide Heimspiele gegen die Grizzlys in dieser Spielzeit für sich entscheiden konnten, mussten sie sich in der Autostadt mit 1:4 geschlagen geben. Am morgigen Mittwoch treffen beide Teams, deren Abstand in der Tabelle zwei Plätze sowie sieben Punkte beträgt, nun zum letzten Mal in der Hauptrunde aufeinander.
Heute morgen um 9 Uhr machte sich das Team von Headcoach Steve Walker auf den Weg nach Wolfsburg, wo sie morgen ihr erstes Spiel nach der Olympiapause absolvieren. Bevor sich der Fokus jedoch auf das Duell gegen die Grizzlys richtet, blickt der Cheftrainer auf die ungewöhnlich lange Auszeit zurück: „Für die Spieler ist eine Pause immer gut, um zu verreisen und viel Zeit mit der Familie zu verbringen. Aus Trainersicht gestaltet sich so eine Pause eher schwierig, da der Spielrhythmus fehlt und nicht das volle Personal zur Verfügung steht. Dennoch haben wir unser Bestes versucht, um die Mannschaft optimal vorzubereiten. Die Pause hat vielen Teams gut getan, um verletzte Spieler zurückzugewinnen. Aus diesem Grund erwarte ich in den kommenden Wochen das vielleicht beste Eishockey der gesamten Saison.“ Um die Anspannung während der Pause aufrechtzuerhalten, hat das Trainerteam möglichst viele Wettbewerbssituationen in den Trainingseinheiten integriert, bevor in den vergangenen Tagen wieder vermehrt systemrelevante Sachen thematisiert wurden.
Acht Spiele verbleiben, in denen mehrere Teams um die bestmögliche Ausgangssituation für die Playoffs kämpfen. Morgen treffen zwei dieser Mannschaften aufeinander. „Jedes Spiel ist zwar wie das andere, aber natürlich hat man im Hinterkopf, dass Wolfsburg in der Tabelle nicht weit von uns entfernt ist. Die letzten Wochen werden eine spaßige Zeit, da die Intensität höher ist, insbesondere wenn es sich um direkte Kontrahenten handelt. Dieser Umstand verleiht dem Ganzen natürlich auch schon einen gewissen Playoff-Vorgeschmack“, betont Jordan Szwarz.
Der Gegnercheck.
Wolfsburg befindet sich mit 64 Punkten derzeit auf dem 8. Tabellenrang. Demnach würden sich die Grizzlys nicht nur für die 1. Playoffrunde qualifizieren, sondern auch das Heimrecht sichern. Einfach wird die Partie also keineswegs, kämpfen beide Mannschaften um dasselbe Ziel. Und auch Cheftrainer Steve Walker weiß um die Qualitäten des morgigen Gegners: „Wolfsburg spielt zurzeit sehr gut. Sie haben das beste Penaltykilling der Liga und sind schneller als in der Vergangenheit. Es ist wichtig, dass wir einen guten Start erwischen, schnell in unseren Rhythmus finden, von der Strafbank wegbleiben und einfach spielen.“ Darüber hinaus habe Wolfsburg ein sehr gutes Umschaltspiel. Und auch Dustin Strahlmeier hält seiner Mannschaft mit einer starken Fangquote von 92,2 % weitestgehend den Rücken frei.
Die Teamnews.
Dank der Pause sind alle Spieler wieder fit und einsatzbereit. Das Line Up für morgen wird voraussichtlich jedoch ähnlich aussehen als im letzten Spiel gegen München, da Sebastian Uvira und Danny O’Regan längere Zeit ausgefallen sind. Dennoch werde in dieser Woche jeder Spieler seine Eiszeit erhalten. Und auch bei den beiden italienischen Nationalspielern Alex Trivellato und Thomas Larkin muss geschaut werden, inwiefern ein Einsatz sinnvoll ist, da sie in den letzten Wochen mehr Spiele absolviert haben als der Rest der Mannschaft. Der finale Kader für morgen stehe somit noch nicht fest.
Der Sendeplan.
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