Instagram Wild Wings TV Facebook LinkedIn Tiktok WhatsApp
Zur Startseite
Krischan Läubin
22.10.2026 15:30

Vertrauen, Geduld und heimische Kulisse

Nach zwei Auswärtssiegen in Mannheim und Köln wollen die WILD WINGS ihren Aufwärtstrend auch in der Helios Arena fortsetzen.

Am Freitag gastieren die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven in Schwenningen, am Sonntag folgt das Duell mit den Eisbären Berlin. Steve Walker setzt auf Geduld, defensive Stabilität und das gewachsene Selbstvertrauen seiner Mannschaft. Mit Connor Bunnaman steht zudem ein Neuzugang vor seinem Debüt.

Zwei Auswärtsspiele, zwei Siege und jede Menge Moral: Die WILD WINGS haben sich mit ihren jüngsten Auftritten eindrucksvoll zurückgemeldet. Auf den 2:1-Erfolg in Mannheim folgte am Dienstag ein dramatischer 3:2-Sieg nach Verlängerung bei den Kölner Haien. Besonders bemerkenswert: Trotz der angespannten Personalsituation blieb die Mannschaft ihrem Spielplan treu, verteidigte geschlossen und schlug in den entscheidenden Momenten zu. Genau diese Qualitäten sollen nun auch vor heimischem Publikum den Unterschied machen.

„Wir haben Erfolg gehabt, Punkte geholt und als Mannschaft Selbstvertrauen gesammelt“, erklärt Headcoach Steve Walker. Vor allem die Erkenntnis, dass seine Mannschaft auch in engen Spielen geduldig bleiben kann, sei wichtig. „Wir müssen das Spiel nicht in den ersten fünf Minuten gewinnen. Wir müssen einfach die Dinge machen, die wir machen müssen, und zu Hause etwas entspannter auftreten.“

Selbstvertrauen trifft auf Geduld. Auch Mirko Höfflin, der zuletzt mit wichtigen Treffern auf sich aufmerksam machte, spürt den Aufwärtstrend. „Ich fühle mich sehr gut. Mein Selbstvertrauen ist auf einem Alltime-High“, sagt der Angreifer mit einem Schmunzeln. Dass die WILD WINGS zuletzt zwei offensivstarke Gegner über weite Strecken kontrollieren konnten, sei kein Zufall. „Wenn wir die Sachen richtig machen, können wir diese Teams ärgern und am Ende die wichtigen Tore schießen.“

Höfflin selbst befindet sich in starker Form. Seinen jüngsten Lauf führt er allerdings nicht allein auf die eigene Abschlussstärke zurück. Vielmehr hebt er die Zusammenarbeit mit Håkon Hänelt und Philip Feist hervor, die sich ebenfalls zunehmend in den Vordergrund spielen. Dabei hat er besonders auch das letzte Play von Hänelt in Köln im Kopf: „Er legt mir super auf und macht auch einen Riesenschritt nach vorne. Das zeigt, dass es manchmal besser ist, je einfacher man spielt.“

Dass nun gleich zwei Heimspiele hintereinander anstehen, kommt der Mannschaft entgegen. Die Reisepausen bieten zusätzliche Zeit zur Regeneration. Gleichzeitig ist die Vorfreude auf die Helios Arena groß. „Wir wollen jetzt auch zu Hause endlich Erfolg feiern, gemeinsam mit den Fans. Eine bessere Möglichkeit als zwei Heimspiele hintereinander kann man eigentlich kaum haben“, betont Höfflin.


Der Gegnercheck.

Mit den Fischtown Pinguins wartet am Freitag eine Mannschaft, die traditionell nur wenige Räume anbietet. Trotz eigener Verletzungssorgen setzt Bremerhaven weiterhin auf eine disziplinierte Defensivstruktur und kontrolliertes Eishockey.

„Sie lassen nicht viele Tore zu. Mit Kristers Gudlevskis haben sie außerdem einen der besten Torhüter der Liga“, erklärt Walker. In den vergangenen Jahren seien die Special Teams eine besondere Stärke der Pinguins gewesen. Vor allem das Powerplay habe eine wichtige Rolle gespielt, auch wenn es in der laufenden Saison noch nicht wie gewohnt funktioniere.

Der Schwenninger Headcoach erwartet deshalb erneut eine enge Begegnung mit wenigen Treffern. Höfflin sieht es ähnlich: „Sie sind sehr strukturiert und gerade defensiv stark. Das Spiel öffnet sich kaum, es geht selten einfach hin und her. Wir müssen schauen, dass wir unsere Chancen nutzen, wenn wir sie bekommen.“

Für die WILD WINGS wird es also vor allem darauf ankommen, geduldig zu bleiben, defensiv konsequent zu arbeiten und die eigenen Möglichkeiten mit der zuletzt gezeigten Kaltschnäuzigkeit zu verwerten.

Mit den Eisbären Berlin gastiert am Sonntag der amtierende Deutsche Meister in der Helios Arena. Die Hauptstädter haben ihren starken Saisonstart mit der Tabellenführung untermauert und präsentieren sich insbesondere defensiv in beeindruckender Verfassung.

Einen entscheidenden Anteil daran hat Neuzugang Jonas Neffin. Der 26-jährige Schlussmann, der im Sommer aus Regensburg nach Berlin wechselte, zählt bislang zu den herausragenden Spielern der Liga. In seinen ersten sieben Einsätzen blieb er gleich fünfmal ohne Gegentor und weist eine außergewöhnliche Fangquote von über 97.27 Prozent auf. Auch offensiv verfügt das Team von Headcoach Éric Dubois über enorme Qualität. Allen voran Liam Kirk und Ty Ronning, die mit ihrer Torgefahr und Kreativität zu den prägenden Akteuren des Berliner Angriffs gehört.

Nach acht wettbewerbsübergreifenden Siegen in Folge mussten sich die Eisbären zuletzt zwar dem EHC Red Bull München geschlagen geben, meldeten sich anschließend aber mit einem souveränen 4:0-Erfolg in Krefeld zurück. Auf die WILD WINGS wartet damit eine anspruchsvolle Aufgabe gegen eine Mannschaft, die individuelle Klasse mit defensiver Stabilität verbindet. Umso wichtiger wird es sein, an die zuletzt gezeigte Geduld und Konsequenz anzuknüpfen und sich die eigenen Torchancen gegen einen bislang kaum zu überwindenden Schlussmann hart zu erarbeiten.


Die Teamnews.

Personell gibt es vor dem Wochenende positive Nachrichten. Neuzugang Connor Bunnaman hat am Donnerstag erstmals mit der Mannschaft trainiert und wird am Freitag im Aufgebot stehen. Der Angreifer soll zunächst behutsam an seine neue Aufgabe herangeführt werden. „Er hat heute richtig gut ausgesehen, gerade für jemanden, der schon länger kein Pflichtspiel bestritten hat“, berichtet Walker. Gleichzeitig gelte es, die Reisestrapazen und den Jetlag zu berücksichtigen. Da die bestehenden Reihenkombinationen zuletzt gut funktioniert hätten, wolle man zunächst möglichst wenig verändern. Bunnaman könnte deshalb vorerst in der vierten Formation neben Niklas Hübner und Niclas Hempel zum Einsatz kommen und je nach körperlichem Befinden einzelne Wechsel übernehmen.

Auch für die Special Teams verspricht sich Walker mittelfristig zusätzliche Möglichkeiten. Bunnaman gilt als starker Unterzahlspieler mit gutem Stockspiel. Im Powerplay könnte er mit seiner körperlichen Präsenz vor dem gegnerischen Tor neue Akzente setzen.

Bei den verletzten Spielern ist weiterhin Geduld gefragt. Die Operation von Austin Ortega ist gut verlaufen. Vadim Schreiner, Reed Lebster und Phil Hungerecker befinden sich ebenfalls auf dem Weg der Besserung, werden voraussichtlich aber erst nach der anstehenden Pause wieder zur Verfügung stehen.

Im Tor könnte es am Freitag einen Wechsel geben: Nach den starken Auftritten von Simon Wolf in Mannheim und Joacim Eriksson in Köln steht Wolf als mögliche Startoption bereit.

Die Ticketinformationen.

Am Freitag empfangen die WILD WINGS um 19.30 Uhr die Fischtown Pinguins Bremerhaven in der Helios Arena. Bereits am Sonntag, 25. Oktober, wartet um 14 Uhr mit den Eisbären Berlin die nächste Herausforderung. Für beide Partien sind noch Stehplatztickets erhältlich. Tickets gibt es im Onlineticketshop und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Der Sendeplan.

LIVETV: Alle Spiele der PENNY DEL live bei MAGENTA SPORT

LIVETICKER: Über die App erreichbar

UPTOACTION: In der Facebook und Instagram Story sowie auf unserem WhatsApp Kanal seht ihr Interviews, Torschützen und vieles mehr

FULLTIME: Ergebnis und Spielbericht gibt es auf der Homepage und Videohilights auch auf WILDWINGS.TV


Tags:  apphighlight
Schwenninger Wild Wings
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.